Gegenüberstellung

Abrahamitische Religionen Religion des Lebens
Absolutheit Freiheit des Denkens
Verneinung der Welt Ja zum Leben
Gott im Jenseits Gott in jedem Lebewesen
Verheißung des Paradieses Gestaltung des Lebens
Erbsünde Frei von Sünde
Schuld und Sühne Schuld durch Tat
Rechtfertigung von Mord und Frevel Notwehr erlaubt
Gott steht über Volk und Sippe Sippe und Volk im Mittelpunkt
Geringschätzung
– der Frau
– von Tier und Natur
Achtung der Frau und des „heiligen Haines“
Unterwerfung der „Ungläubigen“ Keine Missionierung
Ausplünderung von Mensch und Natur („macht euch die Erde untertan“) Natur als ewiger Kreislauf
Geben und nehmen
Glauben statt Wissen Streben nach Erkenntnis
Dogmatismus Naturwissenschaft
Totalitarismus Freiheit des Geistes

Zitate:

In 2.000 Jahren ist es nie gelungen den germanischen Volksgeist auszurotten. Es ist den Machthabern nie gelungen, die Spuren unserer einstigen Hochkultur zu beseitigen, denn die vielen tausend Zeichen, die Symbole, die Runen (als Ursprünge der Schrift) und die tausend alten Sternwarten verstehen sie nicht.

… und so bleiben diese, wenn auch nur bruchstückhaft bzw. als Ruinen, als Überlieferung aus dem „Ataland“ (Vaterland) für die Zukunft erhalten. Man kann Germanien ignorieren, verleugnen, verächtlich machen, aber man kann es nicht beseitigen.

Der germanisch-deutsche Freigeist braucht keine politischen Führer, keine politischen Parteien, braucht keine Waffen und keinen religiösen Messias. Es bleibt aber die Frage, wie sich dieser zweifellos noch bestehende Geist Germaniens mit seiner im Stillen wirkenden Kraft in Zukunft entwickeln wird.

(Karl-Heinz Baumgartl)

 

„Die Wüste gebar den Glauben an ein Jenseits, das mit dem Diesseits nichts gemein hat, das schmerzend fern von ihm ist. Sie gebar die Verachtung des Diesseits – denn das Leben in der Wüste ist arm und hart – und die Hoffnung auf den ewigen Glanz des Jenseits; denn durch den Spalt am Himmel dringt sein Leuchten.

Die Menschen der großen Wälder wie die Menschen der Berge kennen einen anderen Himmel und eine andere Erde, und so gebaren sie auch einen anderen Gott wie einen anderen Glauben. Sie schritten über die Erde und trugen den Himmel in sich. In ihnen verschmolzen Diesseits und Jenseits zur großen Einheit des Lebens.“

(Collin Ross in „Schicksal und Willensfreiheit“)

 

„Volkslied, Dichtung, Musik und Philosophie: das sind die hohen geistigen Warten, die dem besiegten, zurückgeworfenen Deutschland als Zufluchtstätten dienen. Heute sind es Zufluchtstätten, morgen werden es Ausgangstellungen sein. .. Müssen nun nicht diese hohen Warten, diese zauberhaften Zufluchtsorte Deutschlands geprüft, sorgfältig definiert und unter die Überwachung einer geistigen Oberpolizei gestellt werden? Müssen nicht in der Welt der Gedanken Barrieren gegen den Germanismus aufgerichtet werden? Das ist eine Hauptfrage der Zivilisation.“

(Maurice Barrès, Mitglied der Academie francaise, am 24.12.1921)

 

Adolf  Helbok, der Historiker:

„Für uns Deutsche handelt es sich heute darum, ob wir in einer Krise, die mit sehr gefährlichen weltpolitischen Verwicklungen verbunden ist, unser altes Artbild durchzutragen vermögen.

Aus drei Grundlagen baute sich das deutsche Wesen auf, die wir nie verleugnen dürfen, wollen wir uns treu bleiben:

  1. Der heroische Idealismus, der in männlicher Haltung, Beherrschung (diu maze) und Beharrlichkeit gipfelt und noch jüngst in der prachtvollen Gestalt des deutschen Soldaten sichtbar wurde. Dazu kommt eine unbedingte Lebensbejahung. All dies ist aus germanischer Wurzel und gewann in der Gestalt staufischen Rittertums Charakternorm, die in der ältesten Dichtung unseres Volkes abgebildet ist und uns seither ideell vorschwebt.
  1. Der gemütreiche Grundton, der uns im Aufstieg des mittelalterlichen Bürgertums im Aufbau der deutschen Familie zuwuchs und in der Kunst als die gemütreiche deutsche Idee ausgedrückt ist.
  1. Die Hochzucht des Verstandesreichtums als Ausleseergebnis der ostdeutschen Besiedelung, woraus sich das Neuhochdeutsche als verstandesklarste europäische Sprache bildete, um die letzte Formung der Deutschen und des Deutschen zu vollziehen. Das war der Kulturweg von Luther über Herder und Kant bis zu Goethe. Damit waren wir als deutsches Volk, nicht aber als deutsche Nation ausgereift.

Mit diesen charakterologischen Fundamenten sind wir jenes europäische Volk geworden, das dem Kontinent den stets opferbereiten Arm, die musikalische Welt und führende Philosophie geschenkt hat. Im Schutze dieses Armes konnten die westlichen Nachbarn ihre wirtschaftliche und geistige Kulturmacht aufbauen, ohne eine Ahnung der Gefahren haben zu müssen, die ihnen im anderen Falle gedroht hätte; denn der Osten Europas stand im deutschen Kulturschatten und war europahörig.

Seit dem ersten Kriege sind wir unter dem Drucke der westlichen Macht- und Gewaltpolitik zur Nation gereift, wir sind uns unser selbst bewußt geworden. Ob dies mit der vollen durchschlagenden Kraft vor sich ging, muß sich erst zeigen. Wir werden unsere weltgeschichtliche Aufgabe erfüllen, wenn wir uns dieser Art bewußt sind – und, wenn die Welt endlich aufhört, uns daran zu hindern.“

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