Zehn Thesen biologischer Weltanschauung

  1. Das ewige Gesetz der Materie und Energie als Raum und Zeit ist die All-Einheit des Lebens, es ist göttliche Wirklichkeit. Sie ist das Ganze und mehr als die Summe ihrer Teile.
  2. Der Kosmos ist bewegende Energie; aus ihm entwickeln sich Galaxien, Sonnen und Planeten. Seinem unabänderlichen Gesetz entstammt auch die Erde. Er strömt in die ewige Zukunft und schafft unendlich viele Einheiten.Der Wasserstoff ist die Grundlage allen Seins. Aus ihm entfalten sich Protoplasma-Urzelle-Pflanze-Tier und Mensch. Der Zeitpunkt ihrer Herausbildung ist eins mit dem zum Körper verfestigten Kraftfeld und entspricht, dem überlieferten dreitausend Jahre alten Wedaspruch:Das Göttliche schläft im Stein,
    atmet in der Pflanze,
    träumt im Tier
    und erwacht im Menschen.Es gibt keine Gegensätze, sondern nur Steigerungsstufen der Entwicklungsschichten im Raum und seiner Zeit.
  3. Alles ist Leben; es gibt keinen Tod. Der Generationswechsel ist die Voraussetzung für ein ständiges Erneuern und Anpassen des Lebens an die veränderten Umstände. Diese ewige Wiederkunft ist die wirkliche Auferstehung des Einzelwesens. Alles was jemals geschieht, wird sich ewig wiederholen. Also verhalte sich jeder so, daß er sich zu seiner Tat bekennen kann. Nur wer sich dem Gesetz des Lebens einordnet, ist wirklich frei.
  4. Der Mensch ist die einzige Lebensform, die Selbst- und Umweltbewußtsein besitzt. Die Eigenschaften des Stoffes und der Kraft entwickeln seine Sinnesorgane. Sie sind die Voraussetzung der zum Geist führenden Kategorien: Empfinden, Wahrnehmen, Erkennen, Denken und ermöglichen erst Logik und Vernunft als Mittel der Anpassung an die von Sekunde zu Sekunde veränderten Lebenszustände des Weltalls und seiner Erde.
  5. Entwicklungsabschnitte des Lebens werden im Sinne der Selbst- und Arterhaltung bis zur Erbfähigkeit erprobt und biologisch verwirklicht. Das Entstehen des Geistmenschen offenbart den Ordnungs- und Reifestand unseres Planeten; der Mensch ist geballtes Naturgesetz.
  6. Das Raumgesetz der Kontinente entwickelt besondere Arten von Pflanzen, Tieren und Menschen. Es prägt die genetische Substanz der Großrassen. Jahrhunderttausende bildeten den weißen, gelben, roten und schwarzen Typus, dessen jeweiliges Wesen, Gestalten und Ordnen biologisch bedingt ist. Jede rassische Vermischung bedeutet eine Zerstörung des organisch entwickelten Erbgutes, das eine Summe stetiger Anpassungsprozesse an die Lebensbedingungen des Raumes darstellt. Jede Rasse ist eine wunderbare Erscheinung im eigenen Ursprungsraum und ist aus evolutionärer Sicht gleichwertig. Ihr Kulturgefühl und Verhalten ist aber im Verhältnis zu anderen Rassen grundverschieden. Die Kinder einer Mischehe zwischen Großrassen sind daher seelisch, geistig und körperlich gespalten und insgesamt betrachtet unharmonisch.
  7. Die Völker innerhalb der Großrassen sind das Ergebnis einer langen Entwicklung. Familie, Sippe, Stamm und Volk sind genetisch fein abgestimmte Erbgemeinschaften, die eine Einheit von Natur, Kultur und Geschichte darstellen. Das Volk ist die größte Gemeinschaft erblich verwandter Menschen; es schafft sich den ordnenden Staat. Jede Sozialordnung muß diese Wirklichkeit mit geistiger Höherentwicklung verbinden können.
  8. Das menschliche Einzelwesen ist das höchste Ergebnis einer vier Milliarden Jahre dauernden Lebensentwicklung. Es ist naturhaft egoistisch. Fortpflanzungs-, Macht- und Besitztrieb bestimmen an erster Stelle sein Verhalten. Der Mensch muß im Sozialbund leben, weil er, auf sich allein gestellt, zugrunde geht. Das „Ich“ in eine Volks- und Staatsgemeinschaft einzufügen ist daher die wichtigste Aufgabe der Politik. Das geschriebene Gesetz ist ein Mittel, den notwendigen Trieb zur Selbsterhaltung zu begrenzen. Der politische Führer muß das Maß zwischen persönlichem Freiraum und volksbezogener Gesellschaftsordnung setzen. Der natürliche Macht- und Freiheitsdrang des Einzelnen wird durch den gleichen Willen des Nächsten begrenzt. Jenes System ist das beste, welches je nach Lebenslage des Volkes die schöpferische Leistungsfähigkeit des Einzelnen zur Entfaltung bringt und damit für die Gemeinschaft Werte schafft.
  9. Mensch und Rasse, Volk, Stamm, Sippe und Familie sind naturgegebene Wirklichkeit. Ihre Erscheinung ist kein Zufall, sondern aus dem ewigen Gesetz des kosmischen Lebens entwickelt und geboren. Die Urzelle auf Erden und die Keimzelle im Mutterleib sind eines Ursprungs. Heiligster Akt sind Lebenszeugung und Geburt; seine ethische und ästhetische Würdigung im menschlichen Dasein ist sittliches Gebot. Schutz und Förderung der Familie als Voraussetzung der eigenen Unsterblichkeit und der des Volkes muß oberste Leitlinie von Politik, Kultur und Religion sein. Sie sind Mittel für das Ausleseprinzip der Höherentwicklung des Menschen im Rahmen der Volksgemeinschaft; denn nur die Vervollkommnung des Menschen bewirkt seine Erhaltung. Für die Selbsterhaltung des Einzelwesens und die seiner organisch gewachsenen Gemeinschaft ist daher entscheidend, wie mächtig sich dieser Entwicklungsdrang entfaltet.

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